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Basel Baselland ÖV Passagiere sollen im Kanton Baselland Strassen mitfinanzieren

Eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz zeigt, dass im Baselbiet die Finanzen für die geplanten Grossprojekte im Strassenbau fehlen. Trotzdem will Baudirektorin Sabine Pegoraro an deren Realisierung festhalten: Finanzieren sollen diese neben den Autofahrern auch Velofahrer und der ÖV.

Portrait von Sabine Pegoraro
Legende: Baudirektorin Sabine Pegoraro will, dass auch Velofahrer und der ÖV die neuen Strassen mitfinanzieren. Keystone

Für die Baselbieter Baudirektorin, Sabine Pegoraro, ist klar: «Alle, die von diesen neuen Strassen profitieren, sollen sie mitfinanzieren.» Auf Nachfrage des Regionaljournal Basel präzisierte sie weiter. «Nutzniesser sind alle Verkehrsteilnehmer. Neben den Autofahrern also auch die Velofahrer, die Benutzer des ÖV (Öffentlicher Verkehr), die Wirtschaft und die Allgemeinheit.» Dieser Ansatz ist neu im Kanton Baselland.

Christian Greif, Geschäftsführer ACS beider Basel, teilt die Meinung von Pegoraro. Er kann sich eine temporäre Mitfinanzierung der Autofahrer vorstellen. Dies aber nur dann, wenn auch die anderen Profiteure dieser neuen Strassen zur Kasse gebeten werden. «In Anbetracht der prekären finanziellen Situation des Kantons gehe ich davon aus, dass der ACS Hand bieten würde.» Seine Meinung sei mit dem Vorstand aber noch nicht abgesprochen.

Keine Option für den VCS

Ganz anderer Meinung ist man beim VCS beider Basel. «Benutzer des ÖV und Velofahrer entlasten die Strassen sowieso schon», sagt Geschäftsführerin Stephanie Fuchs. Dass Buspassagiere oder Velofahrer neue Strassen mitfinanzieren, komme nicht in Frage.

(Regionaljournal Basel, 06:32 Uhr)

3 Kommentare

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  • Kommentar von Nico Basler (Bebbi)
    @wenk: Bitte Kasse in Einzahl = die von BL und das seit Jahren. Zudem sind wir in BS froh, dass Bananien selbständig bleiben will. Wir sparen dadurch viel Ärger, Umtriebe und Geld.
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  • Kommentar von Nico Basler (Bebbi)
    OK, OK statt der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken und endlich die Steuern adäquat zu erhöhen, wursteln diese Genies in Liestal fröhlich weiter. Ich "freue" mich schon auf das Gehampel bei den Auswirkungen durch die U-Steuerreform 3. Und wenn das neue Standortmarketing BL auch so zum Rohrkrepierer wird wie die Vorgängerkomödien dann gute Nacht. Aber ihr habt ja diese Nullnummern gewählt, liebe Landschäftler.
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  • Kommentar von Stephan Wenk (nutzername)
    Na die leeren Kassen sind auch eine Folge davon, dass man die Verwaltungen beider Basel nicht zusammengelegt hat. Da wäre sehr viel Geld gespart worden
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