OSZE fordert auch Basler Spitäler

Wegen der OSZE-Konferenz sind die Spitäler in Basel in Alarmbereitschaft. Sie müssen für alle Fälle gewappnet sein: Terroranschläge, Demonstrationen oder Krankheiten der OSZE-Teilnehmer.

Patient wird in Operationssaal gebracht.

Bildlegende: Die Spitäler müssen für den Fall der Fälle gerüstet sein. Colourbox

Martin Jordan, Mediensprecher des Universitätsspitals sagt, dass sich das Spital intensiv auf die Konferenz vorbereitet habe. «Wir haben im Vorfeld überlegt, welche Probleme sich stellen könnten und verschiedene Szenarien besprochen.» Das ganze Spital sei in erhöhter Bereitschaft. «Mögliche Szenarien sind zum Beispiel ein Anschlag mit vielen Verletzten, Verletzte bei einer Demo oder eine unerwartete Krankheiten eines Ministers.»

Sollte tatsächlich ein solches Szenario eintreten, dann würde die Koordination der Rettung von der Basel-Stadt an der Hebelstrasse geleistet, so Matthias Walser, Leiter Pflegedienste im Bethesda-Spital. Auch das Bethesda-Spital ist für den Ernstfall bereit. «Im Informations- und Einsatzsystem des Bundes melden wir jeden Morgen unsere Kapazitäten bei Personal, Betten oder Operationen.»