Passarelle im Basler Felix Platter-Spital schliesst bis Ende 2016

Die Abteilung Passarelle im Basler Felix Platter-Spital soll in den nächsten Jahren schliessen. Dies ist die Konsequenz unter anderem davon, dass es im Stadtkanton im Moment und wohl noch eine Zeitlang zuviele Pflegheim-Plätze gibt.

Das Basler Felix Platter-Spital von aussen

Bildlegende: Die Passarelle im Basler Felix Platter-Spital soll in den nächsten Jahren schliessen Foto Juri Weiss

Die Abteilung Passarelle im Felix Platter-Spital war und ist gedacht als eine Art Auffangbecken für ältere Menschen, die auf einen Platz in einem Pflegeheim warten. In Zeiten, wo es zu wenig Plätze und eine lange Warteliste gab, war die Passarelle darum eine wichtige Institution.

«Die Passarelle braucht es aber immer weniger» sagt Peter Indra, Leiter Gesundheitsversorgung Basel-Stadt. Dies, weil inzwischen neue Heime eröffnet wurden und mehr als genügend Plätze für alte Menschen im Kanton anbieten.

Als Konsequenz davon soll nun die Passarelle in zwei Schritten geschlossen werden: bis Ende des laufenden Jahres soll die allgemeine Abteilung mit 34 Plätzen ihre Tore schliessen, ein Jahr später dann der psychogeriatrische Teil mit 25 Plätzen. Diese Pläne sind im übrigen auch der Internetseite des Gesundheitsdepartements zu entnehmen.

«Auch in Basel steigt der Bedarf an Plätzen für ältere Menschen mit Demenz» sagt Peter Indra. Aber im Kanton wird für diese Bedürfnisse das Marthastift gebaut, kürzlich war der Spatenstich. Deshalb könne auch die psychogeriatrische Abteilung im Felix Platter-Spital aufgehoben werden, sagt Peter Indra.

(Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr)