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Sanierung Schänzlitunnel Das befürchtete Verkehrschaos auf der A18 blieb aus

Seit diesem Wochenende ist eine Spur des Schänzlitunnels gesperrt. Dank eines provisorischen «Bypasses» konnte Schlimmeres verhindert werden.

Stau-Uhr des Bundesamts für Verkehr
Legende: Während der Bauarbeiten ist im Schänzlitunnel mit längeren Stauzeiten zu rechnen zVg

Seit diesem Wochenende ist nur noch eine Tunnelröhre des Schänzlitunnels aus dem Birseck in Richtung A2 befahrbar. Damit der Verkehr nicht gänzlich kollabiert, wurde eine provisorische Umfahrung des Tunnels gebaut. Der Verkehr kann auf diesem Provisorium, dem sogenannten «Bypass», nur mit 50 Stundenkilometern fahren.

«Ein guter Verkehrsfluss»

Sowohl beim Bundesamt für Strassen ASTRA wie auch bei der Baselbieter Polizei ist man erfreut. «Wir konnten heute Montag am ersten Werktag nach den Herbstferien einen guten Verkehrsfluss feststellen», sagt Richard Kocherhans vom ASTRA. Die Baselbieter Polizei bestätigt den Sachverhalt.

Auch am Abend war der Stau nicht länger, als an üblichen Werktagen. Adrian Gaugler von der Kantonspolizei Baselland: «Am Abend haben wir bis um 18.30 Uhr eine erhöhte Staugefahr. Da hat sich auch mit dem Bypass nichts geändert.»

Behinderung bis 2020

Die Baselbieter Autofahrer müssen mit Verkehrsbehinderung bis Ende 2020 rechnen. Bis dann wird aller Voraussicht nach der Bypass in Gebrauch sein. Das ASTRA betont aber, alle vier Spuren der A 18 immer offen zu halten. Muss es doch zu einer Sperrung einer Spur kommen, so würde dies nur temporär während der verkehrsarmen Zeit stattfinden, also in der Nacht. Ende der Bauzeit wird 2021 sein.

(Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr)

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Funktioniert aber trotzdem recht gut. Die Beschilderung dürfte jedoch besser sein, es wird erst im letzten Moment auf die neuen Verkehrswege hingewiesen. Das sorgt für Verwirrung bei nicht Ortskundigen. In Deutschland funktioniert das mit der Beschilderung deutlich besser. Die Schweizer denken halt auch im Strassenverkehr wie im Alltag: wer die Ausfahrt verpasst ist selber Schuld. Das geht natürlich nicht. Von den ängstlichen Fahrern die immer 10-20 zu langsam fahren mal ganz zu schweigen.
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