SBB planen im Basler Bahnhof grosse Veränderungen

Die SBB planen im Basler Bahnhof die Zukunft: der Westflügel, also der Übergang zum französischen Teil des Bahnhofs, soll komplett erneuert werden. Dies bedingt aber eine zeitweilige Umgestaltung auch weiterer Teile des Gebäudes. Die SBB-Verantwortlichen investieren dabei rund 80 Millionen Franken.

Eine grosse Bahnhofs-Halle mit einem gewölbten Dach

Bildlegende: So soll die Halle vor dem französischen Teil des Bahnhofes einmal aussehen. Foto SBB

Der Westflügel des Basler Bahnhof SBB war in den letzten Jahren kein Schmuckstück: die bisherigen Umbauarbeiten liessen den Übergang zum französischen Teil des Gebäudes aus, entsprechend wirkte dieser verschlafen oder sogar etwas vergammelt.

«Wir waren uns dieser Tatsache durchaus bewusst» sagt dazu SBB-Projektleiter Marc Brunkhorst an einer Medienkonferenz.

Nun planen die Bundesbahn-Verantwortlichen aber auch hier die Zukunft: bis in fünf Jahren soll der Westflügel komplett erneuert werden. Dafür investieren die SBB rund 80 Millionen Franken. Herausragend ist dabei, dass die Verpflegungs- und Gastronomie-Möglichkeiten in diesem nicht zentralen Teil des Bahnhofs verbessert werden wollen. U.a. zieht der Grossverteiler Migros in den Untergeschoss ein.

Vorerst gibt es Provisorien

Bis es soweit ist, entstehen nun aber in einem ersten Schritt im Westflügel einige Provisorien. Diese Provisorien sollen es möglich machen, umfangreich zu sanieren. Ab 2017 ist der Westflügel für knapp drei Jahre sogar ganz geschlossen, die Reisenden von und nach Frankreich werden um das Sanierungsgebiet herum umgeleitet. Die Geschäfte, die sich hier befinden, werden in einen anderen Teil des Bahnhofes verlegt.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)