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Bilder der unkontrollierten Fahrt durch Basel
Aus News-Clip vom 18.07.2019.
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Schiffsunfall in Basel Frachter rammt zwei Rheinbrücken

  • Im Rhein in Basel ist ein Frachtschiff mit zwei Brücken kollidiert.
  • Verletzt wurde niemand, viele Schwimmer im Rhein wurden Zeugen des Vorfalls.
  • Nach der Havarie wurde die Stabilität der Brücken kontrolliert.
  • «Das Schiff ist grundsätzlich ein sicheres Transportmittel», sagt ein Vertreter der Schifffahrt.

Der kaum mehr steuerbare Frachter «Camaro VI» wurde der Polizei um 18.30 Uhr gemeldet, wie ein Sprecher der Basler Polizei sagte. Die Steuerung des Frachters sei aus unbekannten Gründen ausgefallen. Der Motor und der sogenannte Bugstrahler hätten noch funktioniert. Zunächst ging die Polizei davon aus, dass der Motor defekt war.

Das Schiff touchierte anschliessend einen Pfeiler der Mittleren Brücke und berührte danach auch einen Pfeiler der Johanniterbrücke. Unterhalb der Dreirosenbrücke gelang es der Besatzung dann, den Frachter ans Ufer zu lenken und mit dem Bug in Fliessrichtung anzulegen.

Die «Camaro VI» hatte Container an Bord, war allerdings nicht voll beladen, wie ein Augenzeuge schilderte. Die drei Personen an Bord – der Schiffsführer, ein Lotse und ein Besatzungsmitglied – blieben unverletzt.

Die Polizei sperrte nach dem Alarm den Rhein für Schiffe. Auch die Schwimmenden wurden von Polizisten aufgefordert, aus dem Wasser zu kommen.

Schiff an einem Steg vertäut.
Legende: Mittlerweile ist die «Camaro VI» sicher am Rheinufer vertäut. Keystone

Nach dem Unglück überprüften Spezialisten des Basler Baudepartements, ob die betroffenen Brückenpfeiler bei der Havarie beschädigt wurden. «Wir haben die Statik kontrolliert. Die Brücken halten einen solchen Aufprall aus», sagt Daniel Hofer, Sprecher des Basler Baudepartements. Keine grösseren Schäden gab es nach einem ersten Augenschein auch am Schiff.

Die Havarie am Donnerstagabend ereignete sich nur ein paar Tage, nachdem bereits ein Tankschiff nach einem Motorschaden ins Grossbasler Rheinufer gefahren war. Dieser Zwischenfall passierte Anfang Juli. Auch hier wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden an Schiff und Uferböschung.

Trotz diesen beiden Zwischenfällen: «Das Schiff ist ein sicheres Transportmittel», sagt André Auderset, Geschäftsführer der Schweizerischen Vereinigung für Schifffahrt und Hafenwirtschaft. Sie seien zumindest sicherer als die Alternativen Strasse oder Schiene.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Ich kann mir vorstellen, dass dies +Flugzeugunglücke die neuste Version von "Terrorattacken" sind. Schiffe und Flugzeuge können durch "Manipulation" der Elektronik einfach ausser Kontrolle gebracht werden.Alles was es braucht ist jemand der sich um den Unterhalt der Schiffe und Flugzeuge kümmert in der Service-Mannschaft. Ich denke wir werden noch viel davon hören, sobald Beweise erlangt werden. Auch Boing könnte von "Wirtschaft-Feinden" der USA manipuliert worden sein. Wird das der Normalfall?
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  • Kommentar von Willi Meier  (wm)
    Wieder einmal ein reisserischer Titel für einen kleinen Unfall bei dem zum Glück gar nichts passiert ist....
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  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Gesucht seien die grössten Gummipuffer der Welt. So hätten wir dann Ruhe und können rammen.
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