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Basel Baselland Sm'Aesch Pfeffingen gelingt der Spagat

Der Volleyballclub Sm'Aesch Pfeffingen ist national bekannt durch seine 1. Damenmannschaft. Daneben trainieren 17 weitere Teams in den unterschiedlichsten Ligen. Der Zusammenhalt im Verein soll durch Anlässe wie das Weihnachtsturnier und das Jahresschlussfest gefestigt werden.

Ein Volleballnetz, dahinter blocken zwei Spielerinnen einen Angriff, davor smasht eine Angreiferin den Ball zwischen dem Block durch.
Legende: Vom Dorfverein in die Topliga - Sm'Aesch Pfeffingen versucht den Spagat Keystone

Früher war Sm'Aesch Pfeffingen ein gewöhnlicher Dorfverein. Die Ambitionen von einigen «Verrückten» führten dazu, dass die erste Damenmannschaft den Sprung in die oberste Liga - die Nati A - schaffte. Das hatte vereinsinterne Veränderungen zur Folge.

Auf einmal waren Profis im Verien, die aus dem Ausland nur fürs Volleyballspielen nach Aesch kamen. Eine von ihnen war auch die aktuelle Teamleaderin Kerley Becker aus Brasilien. Sie stiess vor fünf Jahren zum Team.

Seit dem Aufstieg in die Nati A treffen zwei Welten aufeinander: Hier die Hobbymannschaften, da die Profis. Damit der Verein nicht auseinanderfällt, gibt es immer wieder Anlässe, die den Zusammenhalt fördern, zum Beispiel das Jahresabschlussessen: «Ich kann zwar nicht gut servieren, doch an diesem Fest lerne ich die Leute im Verein kennen und auch die Behörden der Gemeinden», sagt Kerley Becker. Sie geniesst den Kontakt: «So kann ich auch gut Deutsch lernen, wenn ich mit allen spreche.»

Es macht Freude, mit anderen aus anderen Mannschaften am Weihnachtsturnier zu spielen.
Autor: Kerley BeckerCaptain in der 1. Damenmannschaft

Ein weiterer Anlass ist das Weihnachtsturnier. Profis spielen an diesem Turnier mit Juniorinnen und Frauen unterer Ligen. Das sei lustig, sagt Becker: «Wir alle lieben den Sport.»

Spagat zwischen Topniveau und Dorfverein

Mit Spielerinnen wie Kerley Becker schafft der Verein den Spagat zwischen Geselligkeit und den hohen Ambitionen.

Im Moment belegt die erste Mannschaft in der Meisterschaft den 4. Platz. Für Trainer Timo Lippuner ist dieser Platz nicht enttäuschend. Die Rangliste sei im Moment noch nicht sehr aussagekräftig, sagt Lippuner.

Zuversichtlich ist Lippuner, wenn er die momentane Verfassung der Mannschaft betrachtet: «Wir haben Ballannahme stabilisiert und auch den Service optimiert.» Zudem sei das Kader breiter geworden. So sei es möglich, mit verschiedenen Optionen auf die Gegnerinnen zu reagieren.

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