Sm'Aesch-Trainer Lippuner hat hohe Ziele

Vor einem Jahr kämpfte Sm'Aesch Pfeffingen noch gegen den Abstieg in die Nationalliga B. In diesem Jahr sieht alles anders aus. Sm'Aesch wird sicher mindestens den vierten Rang erreichen. In Zukunft soll sogar hinter Volero Zürich der Vizemeistertitel angestrebt werden, sagt Trainer Timo Lippuner.

Timo Lippuner in rotem Trainer sitzt im Eingang zur Sportanlage. Man sieht den Kopf und die Achseln. Er lächelt.

Bildlegende: Timo Lippuner trainiert Sm'Aesch Pfeffingen in der zweiten Saison. SRF

Die aktuelle Saison verlaufe ganz anders als die letzte, sagt Trainer Timo Lippuner. «Wir haben einen grossen Teil des Kaders ausgewechselt. Mit diesem neuen Kader brechen wir zu neuen Ufern auf.» Tatsächlich sind die Ziele hoch gesteckt.

Bis ins Jahre 2018 streben die Birstalerinnen einen festen Platz unter den ersten drei im Lande an. «An Volero Zürich kommen wir nicht vorbei. Deren Resourcen sind verglichen mit den unseren viel zu gross.»

Spielerinnen von Sibirien bis Südamerika unter Vertrag

Tatsächlich verfügt Volero Zürich über ein unglaubliches Potential an talentierten Spielerinnen auf der ganzen Welt. Nicht weniger als 100 aktive Volleyballerinnen stehen unter Vertrag des Zürcher Clubs. Aus diesem Fundus schöpft nun auch Sm'Aesch Pfeffingen.

Ausländische Jungtalente verdrängen zum Teil altgediente Spielerinnen. Lippuner relativiert: «Verletzungen zwangen uns auch auf die älteren Spielerinnen zu setzen. Lara Tschopp zum Beispiel konnte ihre Erfahrung mit einem Spielanteil von 40 % gut einbringen.»

Auf Erfahrung der älteren Garde angewiesen

Das ganze Kader der zwölf Spielerinnen sei eingesetzt worden und in vielen Partien hätten gerade die Wechselspielerinnen den Match entschieden. Grundsätzlich sei es aber sicher für jede Spielerin schwierig, wenn sie nicht in der Stammsechs sei.

Der Club strebt auf der einen Seite eine längerfristige Platzierung unter den ersten drei in der nationalen Meisterschaft an, auf der anderen Seite die Verankerung im Dorf. «Wir sind ein Dorfverein und das soll auch so bleiben.» An einem Dorffest dürfe man durchaus die erste Mannschaft wieder als Service Personal antreffen.