Theater Basel stellt Spielplan 13/14 vor

In Oper und Schauspiel setzt Theaterdirektor Georges Delnon auf viele Klassiker. Neues zu entdecken gibt es bei jenen Produktionen, die weder in die Schublade «Schauspiel» noch in die Schublade «Oper» passen.

Treppe vor dem Theater Basel und der Serra-Plastik.

Bildlegende: Theater Basel Theater Basel stellt Spielplan 13/14 vor. zVg

Das Theater Basel setzt in der nächsten Spielzeit in Oper und Schauspiel eher auf Klassiker aus verschiedenen Epochen. Neue Stücke zu entdecken gibt es dafür eher bei den spartenübergreifenden Produktionen, die Musik und Schauspiel zusammen bringen - und beim Ballett: Ballettchef Richard Wherlock bringt ein klassisches und ein modernes Handlungsballett und vier unterschiedliche Ballett-Abende.

In der Oper startet die Saison mit Belcanto: Tosca von Giacomo Puccini erlebt auf der Grossen Bühne am 11. Sept. Premiere. Einen Tag später ist auf der Kleinen Bühne mit Isolde von Richard Maxwell ein neues Musiktheaterprojekt zu sehen. Als erste reine Schauspielproduktion hat am 20. Sept. Tschechows Klassiker Die Möwe Premiere.

Neben der Möwe sind noch viele bekannte Schauspiele geplant, etwa Schillers Johanna von Orleans oder Biedermann und die Brandstifter von Max Frisch. Zu sehen ist aber auch eine neue Schauspiel-Produktion von Christoph Marthaler.

Klar ist jetzt, dass die Schuspielleitung nächste Saison nur noch aus zwei Personen besteht: Der dritte Co-Leiter Simon Solberg ist im Spielplan nicht mehr als Leiter aufgeführt. Sein Abgang geisterte seit Tagen als Gerücht durch die Medien, war aber bisher vom Theater nicht bestätigt worden.