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Basel Baselland Tiere sollen Hirnverletzten helfen

Im Schweizerischen Paraplegikerzentrum Basel ist ein neuartiger Therapie-Tiergarten für Hirnverletzte eröffnet worden. Die Erwartungen an die Anlage sind gross. Wenn sie sich erfüllen, könnte das Therapie-Modell weltweit zu einem Vorbild werden.

Legende: Video Therapie mit Hilfe von Tieren abspielen. Laufzeit 03:29 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 26.06.2013.

Im weitläufigen Gelände vor dem REHAB Basel tummeln sich seit heute Esel, Hühner, Vögel, ja sogar Minipigs. Neugierig nähern sich die Patienten in ihren Rollstühlen den Tieren. In Zukunft werden sie – wenn sie wollen – neben den herkömmlichen Therapien auch spezielle Tier-Therapie-Einheiten erhalten.

Wie diese genau aussehen werden, werden die Ärzte erst ausarbeiten. Aber die Erwartungen sind hoch, wie Chefärztin Margret Hund-Georgiadis sagt: «Wir hoffen, dass Patienten, die schwer beeinträchtigt sind, mehr sprechen, mehr Blickkontakte und gerichtete Bewegungen haben werden. Und dass sie schlicht mehr Freunde an der Therapie haben.»

Mit der Anlage geht für die Klinikleitung ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Möglich gemacht hat ihn der Basler Mäzen Matthias Eckenstein-Geigy mit einer Millionenspende. Wer vermögend sei, habe auch eine soziale Aufgabe: «Man ist verantwortlich für die anvertrauten Pfunde. Man muss sie auch im Interesse der Menschheit einsetzen.»

Gleichzeitig mit der Eröffnung des Therapie-Tiergartens startet das REHAB auch ein langfristiges Forschungsprojekt, das die Effekte dieser Therapie auf Hirnverletzte untersuchen soll. Beteiligt sind Forscher der Universitäten Basel und Zürich.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von H.moser, Basel
    Neue Hoffnung für Hirnverletzte ? Sollen die jetzt auch wieder eingegliedert werden ,und werden Ihnen die IV Renten wenn Sie überhaubt eine bekommen auch noch etwas gekürzt, weil sie ja ev noch die Augen bewegen können ,damit man ja den Rest den Simulanten ( hier in BMW's ) und ins Ausland nachsenden kann ? Und dürfen Sie jetzt dann trotz Ihrer Behinderung wieder arbeiten gehen ? Natürlich nur as Eingliederung ,nicht als Schikane ....wohlverstanden..?
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