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Umfrage Reformierte Kirche Basel-Stadt will selbstbewusster werden

Theodorskirche
Legende: Die Kirche soll selbstbewusster werden, finden die Gläubigen. ZVG Staatskanzlei Basel-Stadt

Die Reformierte Kirche Basel-Stadt wollte es genau wissen und startete eine Umfrage unter ihren Mitgliedern. Rund 2000 Gläubige antworteten auf die Frage, was sie von der Kirche erwarten. Dabei kristallisierten sich drei Punkte heraus:

  • Die Kirche muss die Bindung der Menschen an sie verbessern
  • Die Kirche muss sichtbarer werden
  • Die Kirche muss selbstbewusst zu ihrer Bedeutung in der Stadt stehen

Als in den 70er Jahren die Kirchenaustritte zunahmen habe man wohl die falsche Gegenstrategie gewählt, sagt Mathias Zehnder, Informationsbeauftragter der evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt. Die Kirche habe damals versucht, auf die Leute zuzugehen, da diese nicht mehr zur Kirche kamen,

Jetzt wolle man den umgekehrten Weg gehen: nämlich sich selbstbewusst sichtbar machen, damit die Leute wieder eine Bindung aufbauen können, so Zehnder. Die Herbst-Synode diskutiert am Mittwoch, wie diese Erkenntnis umgesetzt werden kann.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Zwecklos. Die traditionelle Kirche wird trotz aller Anstrengungen untergehen. Was die Menschen heute wollen, sind keine überbezahlten Pfarrer, keine teuren Gebäude, keine Machtspiele, keine Hirarchien und keine weit verästelten, kostenintensiven Personalstrukturen. Sie wollen Kirche, so wie Jesus sie vorgelebt hat: Zusammenhalt, verbindliches Miteinander, Hilfe, Annahme. Wie in einer Familie. Mehr braucht es nicht. Kein Klimbim. Warum wohl haben die Frei- u. Hauskirchen solchen Zulauf?
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