Uni Basel: Neue Erkenntnisse über Ursache von Schizophrenie

Ein internationales Forscherteam, an dem auch Forscher der Universität Basel beteiligt sind, haben die bisher umfangreichste Studie zu den genetischen Ursachen der Schizophrenie erstellt. Die Studie zeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Krankheit und dem Immunsystem gibt.

Pipette und Gummihandschueh

Bildlegende: Es handelt sich um die bisher grösste Studie zu den genetischen Ursachen der Krankheit. Keystone

Schizophrenie ist eine psychische Erkrankung, die Wahnvorstellungen auslöst. Circa eine von 100 Personen ist davon betroffen. Bisher wusste man nur wenig über die biologische Entstehung der Krankheit, die Behandlung war entsprechend schwierig. Nun hat das Forscherteam 83 bisher unbekannte Verdachtsregionen entdeckt, die bei der Entstehung der Krankheit eine Rolle spielen.

Verbesserung der Therapie

Es sei nun möglich, genauer einzuschränken, welche Stoffwechselwege die Krankheit auslösen, so Prof. Sven Cichon, Professor für Medizinische Genetik an der Universität Basel. Dieses Wissen könnte eine wichtige Voraussetzung für die Verbesserung von Therapien sein. Veränderungen der Genregulation erscheinen dabei als ein erfolgversprechender Ansatz.