Vier «Schuggermyysli» aus Amerika an der Basler Fasnacht

Die Wagenclique Klosterreben hat vier Amerikanerinnen aufgenommen, welche die Fasnacht nicht nur als Expats von aussen, sondern als aktive Mitglieder von innen erleben möchten. Die Frauen laufen vor dem Wagen und verteilen die «Zeedel». Dieses Jahr verkleidet als Polizistinnen.

Verkleidete Fasnächtler stehen vor ihrem Waggiswagen.

Bildlegende: Die Wagenclique «Kloschterrääbe» mit den als Polizistinnen verkleideten Amerikanerinnen zvg

Sie heissen Anne, Janelle, Donna und Elisabeth. Und sie kommen aus Amerika, haben aber für einige Zeit in Basel gelebt. Während dieses Aufenthaltes haben sie die Basler Fasnacht kennen und lieben gelernt. «It changed my life, it is so beautiful and migical», beschreibt Janelle ihre Faszination. Im «American Women's Club Basel» hat sich Janelle mit Corinne Häring angefreundet, der Vizeobfrau der Klosterreben. So kamen dann auch weitere Freundinnen von ihr in die Clique.

Vortrab als Revier

Die Clique entschied sich, vor dem Wagen einen Vortrab zu machen, um die Amerikanerinnen dort einspannen zu können. «Zunächst hatte ich schon Bedenken, ob die Amerikanerinnen sich in die Clique integrieren können», so der Obmann der Clique, Ronny Burkhalter.

«Aber schon nach dem ersten gemeinsamen Abend waren alle Bedenken verschwunden.» Die Amerikanerinnen hätten neuen Schwung in die Clique gebracht. «Oft sind wir vor der Fasnacht bereits etwas müde von all den Vorbereitungen. Aber dann kommen die Amis und dann geht die Energie wieder hoch», beschreibt Corinne Häring.

Kulturell einzigartig

Was gefällt den Amerikanerinnen so gut an der Fasnacht, dass sie jedes Jahr extra dafür einreisen? «It's unique. All the colours, the music... It's just amazing», schwärmt Elisabeth, die von der Clique nur Liseli genannt wird. Die Fasnacht sei kulturell einzigartig und es sei ihnen eine Ehre, auch als Ausländerinnen mitmachen zu dürfen.