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Basel Baselland «Wir wollen keine Grabenkämpfe zwischen Basel und Baselland»

Die Basler Finanzdirektorin Eva Herzog schaut entspannt zurück auf die vergangene Woche. Sie ist glücklich, dass der 80-Millionen-Deal mit dem Nachbarkanton Kanton Baselland vom Grossen Rat angenommen wurde. Das Geld sei kein Geschenk, sondern «ein temporärer Beitrag» für die Zukunft.

Legende: Audio «Die Idee ist von uns» abspielen. Laufzeit 14:59 Minuten.
14:59 min, aus Regi BS BL vom 13.11.2015.

Eva Herzog lobt den 80-Millionen-Deal mit dem Kanton Baselland als starkes Zeichen für die regionale Partnerschaft. Nachdem Basel-Stadt die Idee der Millionenzahlung vorgebracht habe, sei Innert kürzester Zeit eine Einigung inklusive Gegenverpflichungen mit Baselland zustande gekommen. Es sei wichtig, dass es zwischen den beiden Basel ein Vertrauensverhältnis gebe: «Wir wollen keine Grabenkämpfe».

Universität muss sparen

Bei den kommenden Verhandlungen über den neuen Leistungsauftrag mit der Universität Basel wird es zu Kürzungen des Uni-Budgets kommen, kündigt Eva Herzog an. «Die Universität weiss, dass sie in Zukunft mit weniger Geld auskommen muss. Aber es ist nicht dieser grosse Betrag, der mit der Kündigung des Universitätsvertrages zwischen den beiden Basel wegfallen würde.»

Angesprochen darauf, dass immer noch ein Referendum gegen den 80-Millionen-Deal möglich ist, sagt Eva Herzog: «Wer das Referendum ergreift, lädt eine grosse Verantwortung auf sich. Diese Kreise müssten andere Ideen aufzeigen, wie man aus der schwierigen Situation herauskommt».

Bundesrat ade

Eva Herzog will heute noch nicht sagen, ob sie im kommenden Herbst noch einmal als Regierungsrätin kandidiert. Im Interview mit dem SRF-Regionaljournal Basel versichert sie jedoch, dass sie ihre Arbeit gerne mache. Vorbei seien aber wohl ihre Bundesratsambitionen. «Ich glaube nicht, dass das noch einmal ein Thema wird», sagt sie mit dem Verweis auf das gleiche Alter der jetzigen SP-Bundesräte Berset und Sommaruga.

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