Zahnimplantatehersteller Straumann büsst Gewinn ein

Der Zahnimplantatehersteller Straumann hat im vergangenen Geschäftsjahr wegen Sondereffekten deutlich weniger Gewinn erzielt. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 36,4 Millionen Franken, was einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 48,6 Prozent entspricht.

Straumann-Schriftzug auf Gebäude

Bildlegende: Der Hauptsitz der Firma Straumann in Basel. Keystone

Der Betriebsgewinn fiel mit 61 Millionen Franken 23,7 Prozent tiefer aus. Die Gewinne seien allerdings von Sondereffekten beeinflusst worden, teilte Straumann am Donnerstag mit. Dazu gehört eine Wertminderung von 21 Millionen Franken im Zusammenhang mit regenerativen Produkten sowie Einmalaufwendungen wegen Kostenoptimierungen und Abfindungen von 18 MillionenFranken.

 Aber auch ohne Sondereffekte läge der Betriebsgewinn mit 100 Millionen Franken unter dem Niveau des Vorjahres. 2011 verdiente der Zahnimplantatehersteller 120 Millionen Franken vor Steuern.

 Beim Umsatz erreichte Straumann 686,3 Millionen Franken. In Lokalwährungen entspricht dies einem Rückgang um 2 Prozent, in Franken um 1 Prozent, wie es weiter heisst. Nordamerika habe sich als wichtigster Umsatztreiber erwiesen. Auch China und Lateinamerika wuchsen zweistellig. Allerdings hätten die schleppenden Umsätze in Europa, Japan und dem Nahen Osten nicht wettgemacht werden können, so Straumann weiter.