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Basel Baselland Zika-Fälle in Basel bieten keinen Anlass zur Sorge

In Basel sind sechs Fälle von Zika-Virus bekannt. Es handelt sich dabei um Personen, die in Südamerika waren und das Virus dort eingefangen haben. Es besteht keine Gefahr, dass sich das Virus in der Region ausbreitet.

Eine Mücke auf der Haut
Legende: Das Zika-Virus wird von der Tigermücke übertragen. Keystone

Die «Schweiz am Sonntag» berichtete von den sechs gemeldeten Fällen in Basel. Nicht nur in Basel, auch in der restlichen Schweiz gibt es immer mehr registrierte Fälle von Zika-Virus. Dies habe auch damit zu tun, dass die Leute für das Thema inzwischen sensibilisiert seien, sagt der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen. Beim Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut Basel melden sich insbesondere viele besorgte Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen. Ihnen rate man von einer Reise in betroffene Gebiete ab.

In Basel besteht für die schwangeren Frauen jedoch keine Gefahr. Das Risiko, dass sich das Virus weiter ausbreitet, ist sehr klein. Die asiatische Tigermücke, welche das Virus überträgt, ist zwar jüngst auch in der Region Basel gesichtet worden. Die hiesigen Tigermücken sind aber - anders als jene Exemplare in Südamerika - nicht Träger des Virus: Sie können das Zika-Virus nur übertragen, nachdem sie eine bereits infizierte Person gestochen haben.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)

1 Kommentar

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Interessanterweise lässt sich nur in Brasilien ein Zusammenhang zwischen Zika-Infektionen und Mikrozephalus herstellen. Eine mögliche Mutation des Virus oder ein Zusammenhang mit einer vorangegangenen Dengue Infektion, die auch durch die gleiche Mücke übertragen wird, wird in Betracht gezogen. Ebenfalls sind genetische Schäden durch Intoxikation (Pestizide etc.) nicht ausgeschlossen. In Paraguay wurde in 2006-2007 Mikrozephalie bei Kindern festgestellt, deren Mütter Pestiziden ausgesetzt waren.
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