Zwei Einsprachen gegen geplanten Spitalturm in Basel

Die Einsprachen stammen vom Heimatschutz Basel-Stadt und von der Freiwilligen Denkmalpflege. Sie richten sich gegen den Bebauungsplan für den Ersatz des Klinikum 2. Seit dem Entscheid der Jury für den Vorschlag des Büros giuliani.hönger ist der geplante 60-Meter-Spitalturm hoch umstritten.

Visualisierung des geplanten Bettenturms vom Spitalgarten aus.

Bildlegende: Visualisierung des Turms nach dem überarbeiteten Projekt des Büros giuliani.hönger. zvg giuliani.hönger

Dass die beiden Organisationen Heimatschutz und Freiwillige Denkmalpflege nun Einsprachen eingereicht haben, macht die Basler Zeitung in ihrer Samstagsausgabe publik. Eine Überraschung ist es aber nicht. Seit die Jury vor gut einem Jahr das Projekt des Zürcher Büros giuliani.hönger für den Neubau ausgewählt hat, ist der vorgesehene 60-Meter-Bettenturm sehr umstritten.

Sowohl der Heimatschutz wie auch die Freiwillige Denkmalpflege sehen durch das Hochhaus eine schwere Beeinträchtigung des Stadtbilds, vor allem der Baudenkmäler in der Umgebung. Weiter bemängeln sie, dass gemäss ursprünglicher Planung auf diesem Areal nahe der Altstadt gar keine Hochhäuser stehen dürften. Widerstand kommt auch aus der Politik. Grossräte aus SP und LDP wollen den Ratschlag im Grossen Rat bekämpfen. Er dürfte im Herbst behandelt werden.