Zwischenfall mit Gasleitung in Basel glimpflich ausgegangen

In der Grenzacherstrasse Höhe Bergalingerstrasse wurde bei Bauarbeiten eine Gasleitung durch einen Bagger beschädigt, so dass Gas austrat. Unverzüglich informierten die Bauarbeiter die nahe liegende Werkfeuer der Roche, welche sofort intervenierte. Der Zwischenfall verlief glimpflich.

Bei Strassenbauarbeiten an der Grenzacherstrasse in Basel bei der Roche hat ein Bagger am Dienstag eine Gasleitung beschädigt. Wegen Explosionsgefahr wurden drei Wohnhäuser evakuiert. Verletzt wurde niemand.

Die Baggerschaufel traf die Gasleitung um etwa zehn Uhr, erklärte Peter Gill von der Basler Staatsanwaltschaft. Die Betriebsfeuerwehr des Pharmakonzerns Roche, der seinen Sitz nur wenige Meter entfernt hat, errichtete umgehend einen Wassernebelvorhang und half danach der Basler Berufsfeuerwehr.

«Grössere Versorgungsleitung»

Vier Personen mussten ihre Häuser zeitweise verlassen, und eine weitere durfte nicht nach Hause. Für mehrere Stunden gesperrt wurden wegen des Gaslecks lokal die Grenzacherstrasse sowie eine Quartierstrasse.

Pausieren mussten zudem über hundert Bauarbeiter, die gerade ein Roche-Gebäude direkt bei der Unfallstelle umbauen. Die betroffene Gasleitung ist eine «grössere Versorgungsleitung». Momentan bedient diese Leitung jedoch nur wenige Häuser.