259 Notfälle in Berner Inselspitälern an Heiligabend

Dies sind leicht mehr Patienten als an einem normalen Tag. Die Zahl der Alkoholfälle lag dagegen unter dem Durchschnitt an normalen Wochenenden. Viele Kinder wurden wegen Hustens oder Schnupfens behandelt.

Die Türe zum Notfall.

Bildlegende: Heiligabend in den Notfall der Inselspitäler: Für 259 Bernerinnen und Berner Realität. Keystone

127 Patienten verbrachten den Heiligabend im Universitären Notfallzentrum für Erwachsene. Normalerweise werden auf dieser Station im Schnitt 117 Personen pro Tag behandelt. Dies teilte die Insel-Gruppe am Weihnachtstag mit.

Drei von fünf Patienten hatten chirurgische Probleme, von Arm- und Beinbrüchen bis zu einer Blinddarmentzündung. Auch in Bezug auf den Schweregrad der Verletzungen sei es eine durchschnittliche Nacht gewesen, schrieb die Insel-Gruppe.

68 Kinder im Notfall

Im Notfallzentrum für Kinder und Jugendliche wurden 68 und Patienten behandelt – in erster Linie wegen Hustens und Schnupfens. Im Stadtspital Tiefenau brauchten 16 Personen eine ärztliche Behandlung. Hauptdiagnose dort waren saisontypische Atemwegsinfekte.

In den Landspitälern der Berner Insel Gruppe war die häufigste Diagnose bei Notfallpatienten Bauchweh – Alkohol war kaum ein Thema. Dagegen gab es mehr psychische Notfälle als in anderen Jahren.

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