Absichtserklärung für den Kantonswechsel von Clavaleyres

Die Berner Kantonsregierung hat eine gemeinsame Absichtserklärung mit dem Kanton Freiburg genehmigt. Sie regelt das Verfahren, damit Clavaleyres freiburgisch werden kann.

Das Dorf im Nebel.

Bildlegende: Keine Beiz, keine Post, keine Schule: In Clavaleyres leben nur noch 48 Personen. Patrick Mülhauser/SRF

Die Absichtserklärung regle die organisatorischen Grundsätze, teilte der Berner Regierungsrat mit. Für einen Kantonswechsel braucht es einen mehrstufigen Prozess, bei welchem sowohl der bernische Grosse Rat und schliesslich auch die Stimmbevölkerung über den Kantonswechsel befinden müssen.

«Ein Spezialfall»

Clavaleyres ist eine Kleinstgemeinde mit knapp 50 Einwohnern – und ist umgeben von Freiburger und Waadtländer Gemeinden. Ein «Spezialfall», wie es in der Mitteilung des Regierungsrats heisst.

Um Clavaleyres Existenz zu sichern und weil Fusionsbemühungen innerhalb des Kantons Bern bisher erfolglos geblieben seien, befürworte der Regierungsrat «ausnahmsweise» einen Kantonswechsel.

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