Zum Inhalt springen

Bern Freiburg Wallis An der Emme in Burgdorf wandert ein Nasenbär

Martin Reist aus Wasen traute beim Bummel an der Emme seinen Augen nicht: Auf dem Waldweg beim Schwingplatz in Burgdorf schaute ihm ein kleiner Nasenbär ins Auge. Das harmlose Tier stammt aus dem Zoo von René Friedli in Ersigen.

Der Nasenbär auf dem Waldweg bei der Emme in Burgdorf.
Legende: Martin Reist drückte geistesgegenwärtig ab: Der Nasenbär auf dem Waldweg bei der Emme in Burgdorf. zvg

«Irgendjemand hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Türe des Geheges geöffnet. 6 Nasenbären büxten aus, 5 habe ich wieder», klagt Zoobesitzer René Friedli aus Ersigen. Der letzte Ausreisser scheint sich nun in Burgdorf an der Emme aufzuhalten. Martin Reist, der ihn gesichtet hat, hat ihn auch fotografiert.

Mit diesem «Beweisstück» und der Suche im Internet konnte Martin Reist auch den Wildhüter überzeugen. Der glaubte ihm nämlich nicht auf Anhieb.

Nun hofft René Friedli auf ein Telefon, damit er den Nasenbär wieder einfangen kann. «Sie kommen schon, sie sind jung und neugierig» beschreibt er das Tier.

Der Kanton bestätigte im übrigen, dass René Friedlis Tierpark bewilligt ist und dass Nasenbären für Menschen völlig harmlos sind.

Den Sommer kann ein Nasenbär im Freien überstehen, wenn er nicht einem Auto in die Quere kommt, schildert René Friedli.

Den nächsten Winter würde er aber nicht überleben, wegen Futtermangels und der Kälte.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.