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Ausschreitungen an Demo 96 mutmassliche türkische und kurdische Straftäter identifiziert

Die Polizei hat die aufwändigen Ermittlungen zu den Auseinandersetzungen im September 2015 abgeschlossen.

Polizisten stehen Demonstranten gegenüber.
Legende: Kurden protestieren auf der Berner Kirchenfeldbrücke nach einer Auseinandersetzung mit türkischen Nationalisten, am Samstag, 12. September 2015. Keystone

Die Polizei wertete zahlreiches Bildmaterial aus. Mehr als 130 Videoaufnahmen und 300 Fotos wurden detailliert ausgewertet, wie die regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland und die Berner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilten.

Nicht alle Täter identifiziert

Gestützt auf diese Erkenntnisse gehen die Ermittler davon aus, dass sich etwa 137 Personen bei den Auseinandersetzungen strafbar gemacht haben. Bis heute gelang es, 96 mutmassliche Täterinnen und Täter namentlich zu identifizieren.

Den 96 Personen werden Tatbestände wie Angriff, Körperverletzung oder Landfriedensbruch zur Last gelegt. Die abschliessende Beurteilung erfolgt durch die regionale Staatsanwaltschaft.

Bei den Auseinandersetzungen fuhr auch ein Auto in eine Demonstrantengruppe. Über 20 Personen wurden verletzt.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Mitleufer bei Landfriedensbruch mit Angriffen gegen Personen oder Sachbeschaedigungen sind schon wegen dem Mitlaufen statt sich entfernen auch bis hin zu Gefaengnis bis zu 3 Jahren strafbar. Alle Identifizierten koennten somit bestraft werden und nicht nur die aktiv Gewalttaetigen. Aber man muss schon froh sein, dass ueberhaupt strafverfolgt und nur noch selektiv beguensigt wird....
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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Ob man wohl daraus gelernt hat und künftig solche Demonstationen bezügl. ausländischen Verhältnissen auf Schweizer Boden nie mehr bewilligt bzw. sofort auflöst? Ich bezweifle es. Bei uns sind ja alle so lieb.
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  • Kommentar von Beat. Mosimann (AG)
    Warum in der Schweiz gestreikt wird, will mir einfach nicht einleuchten. Wenn den Kurden etwas nicht passt, steht es Ihnen frei zu gehen. Erstens, um endlich eigenes Land zu bekommen, dafür müssten Sie tatsächlich mit dem Osten verhandeln. Zweitens, passt diese Haltung im Gastland CH nicht, weil wir die Probleme politisch lösen, oder wir passen uns der Mehrheit an. So einen STREIK ist hier sehr befremdend.
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