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Bern Freiburg Wallis Béatrice Stucki: «Es hätte ein Volksfest werden können»

Mehrere hundert Menschen haben sich bei nasskaltem Wetter am 1.-Mai-Umzug in Bern beteiligt. Auf dem Bundesplatz gab es anschliessend markige Worte, Risotto und Holzofen-Pizza. Gewerkschafterin Béatrice Stucki rätselt, wie man künftig mehr Leute für ihr politisches Anliegen mobilisieren kann.

Der Kampf für soziale Gerechtigkeit müsse weitergehen, rief Giorgio Tuti, Vizepräsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB), den Genossinnen und Genossen zu.

Gemeinderätin Ursula Wyss (SP) geisselte in ihrer Rede die Entsolidarisierung der Gesellschaft und «rechts-nationale Abschottungstendenzen».Gemeinderätin Franziska Teuscher (GB) appellierte an die Solidarität: «Es ist unsere humanitäre Pflicht, für Flüchtlinge zu sorgen und sie bei uns aufzunehmen.».

Auf dem Bundesplatz sind zwar mehrere hundert Personen anwesend. Im Gespräch mit Radio SRF sagt Béatrice Stucki (SP) vom Gewerkschaftsbund aber, es sei zunehmend schwierig, Leute von politischen Anliegen zu überzeugen. Der Mangel an Solidarität sei der zunehmenden Individualisierung der Gesellschaft geschuldet. Und wenn Sonne geschienen hätte: «Es hätte ein Volksfest werden können»

1 Kommentar

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  • Kommentar von S. Steiner (Scott)
    Bevor Ursula Wyss (SP) die Entsolidarisierung der Gesellschaft geisselt und «rechts-nationale Abschottungstendenzen» feststellt, soll sie doch bitte zuerst ihre eigenen Kinder aus der Privatschule nehmen und in die Volksschule schicken. So wie das der Normalbürger auch tut.
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