Berner Bürgerliche bilden Zweckgemeinschaft für die Wahlen 2014

Mit dem Schlagwort «UmSchwung» ziehen SVP, BDP, FDP und EDU gemeinsam in den Kampf um die
Regierungsratswahlen vom kommenden Jahr. Die vier Parteipräsidenten haben am Dienstag in Bern das Wahlplakat enthüllt und die Kampagne lanciert. Für den Wahlkampf gehen die Parteien eine Zweckgemeinschaft ein.

Gruppenbild vor Wahlplakat

Bildlegende: Die bürgerlichen Kandidaten (v.l.): Hans-Jürg Käser, Beatrice Simon, Manfred Bühler und Christoph Neuhaus. SRF

Das Plakat zeigt unter dem Schriftzug «UmSchwung» die Köpfe der vier Kandidierenden Hans-Jürg Käser (FDP), Beatrice Simon (BDP), Manfred Bühler (SVP) und Christoph Neuhaus (SVP). Ein gross geschriebenes S weist das Wort «UmSchwung» auf. Damit soll der Schwung der bürgerlichen Allianz betont werden, sagte SVP-Präsident Werner Salzmann am Dienstagmorgen vor den Medien.

Der Kanton Bern brauche endlich wieder eine bürgerliche Mehrheit in der Kantonsregierung, sagten die vier Parteipräsidenten und die vier Kandidierenden. Es gehe darum, die leidige «Cohabitation» zwischen rot-grün dominierter Regierung und dem bürgerlich dominierten Kantonsparlament zu beenden. Diese Konstellation verlangsame und verteure die Entscheide im Kanton Bern.

«Man darf offen sagen, dass es sich bei diesem Bund nicht um eine Liebesheirat handelt, sondern um eine Zweckgemeinschaft», sagte BDP-Präsident Heinz Siegenthaler. Das Bündnis habe es insbesondere auf den Sitz von Gesundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud abgesehen. Diesen Sitz soll der Bernjurassier Manfred Bühler (SVP) erobern.