«Musterbeispiel der Moderne Berner Denkmalpflegepreis 2017 für rotes Badehaus in Thun

Das Haus von der Seite.

Bildlegende: Ein lasierender Anstrich gab der Fassade des Badehauses das materialtypische «kristalline Leuchten» zurück. ZVG/Christian Helmle

Mit einem avantgardistischen Badehaus auf Stelzen sorgte der Thuner Architekt Jacques Wipf 1930 in Thun für Aufsehen. Für die nachhaltige Restaurierung des roten Kubus werden Wipfs Enkel mit dem Berner Denkmalpflegepreis 2017 ausgezeichnet.

Das Haus von aussen.

Bildlegende: Karl Müller-Wipf erweiterte das Badehaus 1954 um einen Wohnraum mit Kochgelegenheit. ZVG/Christian Helmle

Der funktionale Kleinbau am Seeufer gilt als Musterbeispiel der Moderne, teilte der Kanton Bern am Freitag mit. Wipf baute das leuchtend rote, flach gedeckte Badehaus auf Stelzen für seine Familie.

Innenansicht.

Bildlegende: Die Ausstattung des Anbaus von 1954 blieb samt Möblierung original erhalten. ZVG/Christian Helmle

Das Badehaus präsentiere geradezu lehrbuchhaft die damaligen Architekturtrends, die Devise «Licht, Luft und Sonne» oder Le Corbusiers Prinzipen des «Hauses auf Stützen», so der Kanton. Mit dem Denkmalpreis würdigt die Kantonale Denkmalpflege die Sorgfalt, mit der die zweite und dritte Generation das Badehaus renovierte.

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