Ablenkung am Steuer Berner Kantonspolizei büsst und mahnt über 1000 Personen

Polizeikontrollen an zwei Tagen im Februar zeigen: Fehlverhalten im Strassenverkehr ist verbreitet. Rund 1000 Fahrzeuglenker und Fussgänger hat die Kantonspolizei Bern ermahnt, gebüsst oder angezeigt. Oft war ein Handy im Spiel.

Frau am Telefonieren und Autofahren

Bildlegende: Gefährlich: Telefonieren beim Autofahren. Keystone

Nach mehreren schweren Unfällen hatte die Kantonspolizei Bern am 16. und 23. Februar gezielte Verkehrskontrollen im ganzen Kanton durchgeführt. Im Bereich von Fussgängerstreifen wurden mehr als 10'000 Fahrzeuge und Fussgänger kontrolliert:

  • 117 Fahrzeuglenker erhielten eine Ordnungsbusse, weil sie ohne Freisprecheinrichtung telefonierten.
  • 50 Personen wurden angezeigt, weil sie während der Fahrt eine verkehrsgefährdende Verrichtung vornahmen - also etwa mit dem Handy ein SMS schrieben.
  • Fussgängerinnen und Fussgänger kamen auch nicht ungeschoren davon: 46 Personen wurden gebüsst, weil sie die Strasse nicht auf dem Zebrastreifen überquerten.

Ablenkung und Unaufmerksamkeit gehören zu den häufigsten Unfallursachen im Strassenverkehr, wie die Polizei in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Das gelte insbesondere für die Ablenkung durchs Handy.