Zum Inhalt springen

Bern Freiburg Wallis Berner Schulabwart wegen illegaler Pornografie freigestellt

Ein Hauswart einer Berner Schule wurde wegen Besitzes von drei Bildern mit illegalem pornographischem Inhalt verurteilt. Die Stadt Bern kündigt Massnahmen an.

Immobilien Stadt Bern (ISB) als Arbeitgeberin hat den Hauswart freigestellt. Das schreibt die Zeitung «Der Bund» in der Samstagsausgabe.

Der Hausdienstleister sei zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden und werde nicht mehr an seinen Arbeitsort zurückkehren, heisst es weiter. Nun muss er die Wohnung auf dem Schulareal bis Mitte Dezember räumen.

Mann an einem Computer
Legende: Der Mann wurde wegen illegaler pornografischer Bilder verurteilt. Keystone (Symbolbild)

In einem Brief an die Eltern ist zudem die Rede von einem «zweckentfremdeten Raum im Schulhaus Sonnenhof». Das Ermittlungsverfahren habe ergeben, dass der Hausdienstleister den verschlossenen, für Dritte nicht zugänglichen Raum für private Zwecke genutzt habe.

Aufklärung dank Einbruch

Laut dem «Bund» hortete der Hauswart in dem Raum diverse Utensilien, die für erotische Spiele verwendet werden können. Der Raum flog auf, weil in diesem Sommer ein ehemaliger Schüler in den Raum eingebrochen ist und daraufhin seinen früheren Lehrer in Kenntnis setzte.

Er habe jeweils schnell gehandelt, betont Gemeinderat Alexandre Schmidt. Er ist der politisch Verantwortliche der Arbeitgeberin des Hauswartes, Immobilien Stadt Bern. «Hätte ich früher mehr gewusst, hätte ich schneller reagieren können.» Er verweist auf die Staatsanwaltschaft, welche die Stadt Bern nicht sofort über die Verurteilung ins Bild setzte.

Schmidt verlangt nun, dass die Schulbehörden nicht nur bei Verfahren gegen Lehrkräfte informiert werden, sondern auch bei Ermittlungen gegen Angestellte des Hausdienstes oder von Tagesschulen.

Zudem müssen künftig Personen, welche sich in Bern als Angestellte des Hausdienstes bewerben, ihrem Bewerbungsschreiben auch einen Strafregisterauszug beilegen.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Gestern war ein Film zu diesem Thema auf 3Sat.. wenn ich denke, dass dem Mann das Gleiche wiederfaehrt was in dem Film dargestellt wurde, schuettelt es mich, andernseits reagiert die Polizei nicht und der Mann ist wirklich ein "freak" ist es eben auch falsch. so gesehen haette uns SF mehr Information verschaffen muessen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Genau was ich auch feststellte...keine genauen Angaben..
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Illegaler Porno, z.B. aus Holland, wo er legal ist, Sex mit Tieren? Einem Zürcher Gymnasiallehrer wurden bekanntlich «Bilitis-Bilder» (der Name des Fotografen fällt mir grad nicht mehr ein) zum Verhängnis. Das Album zum Film darf vermutlich nicht mehr mit dem Original-Cover verkauft werden. Damals waren die Bilder «normal». «...verwendet werden können ...» - z.B. Seile für Fesselspiele? Kabelbinder? Der Artikel ist so was von sinnlos ohne klare sachlichen Aussagen. Mit wem wurde was verwendet?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen