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Bern Freiburg Wallis Biel investiert in Schulhäuser

Trotz angespannter Finanzsituation: In Biel gibt es keinen Investitionsstopp. Fast 50 Millionen Franken sollen investiert werden – vor allem in Schulanlagen.

Legende: Audio Finanzdirektorin Silvia Steidle begründet die Investitionen (9.9.2016) abspielen.
1:29 min

Fast 50 Millionen Franken will die Stadt nächstes Jahr investieren, die Hälfte davon in Schulen. Das teilte die Stadtregierung am Freitag mit, als sie ein ausgeglichenes Budget 2017 präsentierte. Die Investitionen sind aber nur möglich, weil Biel fast 10 Millionen Franken aus der Spezialfinanzierung «Buchgewinne Liegenschaften im Finanzvermögen» entnimmt.

Schüler in einem Zimmer
Legende: Schülerinnen und Schüler sollen profitieren. Keystone

Nach wie vor sei die finanzielle Lage schwierig, betont Finanzdirektorin Silvia Steidle und weist auf die schwache Konjunktur und den starken Franken hin. «Die Stadt Biel ist stark von der wirtschaftlichen Situation abhängig», sagt Silvia Steidle. Aufgrund der vielen Exportunternehmen in der Stadt spüre Biel wirtschaftliche Schwankungen sehr schnell. «Wir müssen mit 10 bis 15 Millionen weniger Steuereinnahmen rechnen», so Steidle.

Trotzdem soll investiert werden, insbesondere in Schulanlagen. «Die Schülerzahlen nehmen stetig zu», sagt Silvia Steidle. «Wir haben auch einen grossen Nachholbedarf. In den letzten Jahren wurde zu wenig investiert.»

1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Die Feststellung: "Die Schülerzahlen nehmen stetig zu" trifft in allen Grossagglomerationen unseres Landes zu. Nur, in Biel (mit dem schweizweit höchsten Anteil an Sozialhilfeabhängigen, einem Drittel Ausländer und wirtschaftlichen Problemen), steigt die Kinderzahl überdurchschnittlich rasant und mengenmässig an! Je problematischer die finanziellen Verhältnisse werden oder sind, desto eher werden noch Kinder "aufgestellt"! Dies trifft weltweit überall in wirtschaftlich schwachen Länder zu!
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