Bieler Initiative «für eine gesunde Ernährung» lanciert

In Kindertagesstätten und Altersheimen sollen Mahlzeiten mit frischen Produkten aus der Region angeboten werden. Dies fordert eine Initiative, welche die Grünen sowie Eltern- und Seniorenräte lanciert haben.

Hände einer älteren Person über einem Teller mit Wild.

Bildlegende: Nur noch regionale Produkte in Altersheimen? Keystone

Im Visier haben die Initianten die Lieferung vorverpackter Mahlzeiten durch den Basler Gastronomiekonzern SV Group, mit der die Stadt Biel einen noch bis 2015 laufenden Vertrag unterzeichnet hat.

Diese «industrielle Lebensmittelversorgung» mit in Plastik verpackten und über weite Distanzen transportierten Mahlzeiten müsse aus Schulen und Krippen verbannt und nicht auch noch auf die Altersheime ausgedehnt werden, erklärte Claire Magnin von den Grünen an der Medienkonferenz in einem Bieler Gemeinschaftsgarten.

Konkret verlangt die Initiative, dass die Mahlzeiten in Kindertagesstätten, Tagesschulen und städtischen Betagtenheimen mit frischen Zutaten in Biel und Umgebung zubereitet werden müssen. Die Lebensmittel sollen möglichst bei regionalen Produzenten eingekauft werden und aus biologischer Landwirtschaft stammen. Die Sammelfrist für die 2500 nötigen Unterschriften läuft bis am 19. Februar 2015.

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