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Bern Freiburg Wallis Bieler Rechnung 2014 mit höherem Defizit als erwartet

Der Fehlbetrag beläuft sich auf 8,58 Millionen Franken. Budgetiert war ursprünglich ein Defizit von 3,95 Millionen.

Die Bieler Finanzdirektorin Silvia Steidle.
Legende: Die Bieler Finanzdirektorin Silvia Steidle erläutert am Freitag die Rechnung 2014. Keystone (Archiv)

Einer der Gründe: Die Steuererträge aus Einkommen natürlicher Personen wachsen unterproportional zum stetigen Wachstum. Bei den Gewinn- und Kapitalsteuern etwa wurde der budgetierte Ertrag knapp nicht erreicht. Bei den juristischen Personen wurde der Steuerertrag im Vorjahr zu hoch und in diesem Jahr dementsprechend zu tief ausgewiesen. Dies wegen eines Fehlers der kantonalen Steuerverwaltung im Vorjahr.

Das Budget 2014 war bekanntlich erst bei einer zweiten Volksabstimmung am 30. März vergangenen Jahres genehmigt worden. Deshalb lag während des ersten Quartals 2014 kein genehmigtes Budget vor. Für die Bieler Stadtverwaltung kam deshalb ein sogenanntes «Notbudget» zum Tragen. Das führte bei den Ausgaben zu kurzfristigen Verbesserungen von rund 5 Millionen Franken. Das vorhandene Eigenkapital reiche zur Deckung des Defizits von 2014 und des budgetierten Fehlbetrags für 2015 aus, hält die Bieler Finanzdirektion fest. Deshalb werden keine Entnahmen aus Spezialfinanzierungen vorgenommen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Zum maroden Zustand der Stadt Biel, bleiben die PC-Tasten der "Kampfschreiber" unbenützt! Hier noch ein Fakt: Hans Stöckli, der SP'ler, der 20 Jahre lang als Stapi keine roten Zahlen schrieb, hatte laufend Land und Immobilien verkauft und konnte damit ein "gutes Bild" als Finanzminister abgeben. Als "Belohnung" wählte ihn eine Mehrheit der Berner(innen) dann sogar noch in den Ständerat! In den letzten Jahren gab's nichts mehr zu verkaufen! Jetzt strudelt die Sozialhilfe-Metropole in Defiziten!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Biel ist schweizweit zum "Negativort", mit der höchsten Sozialhilfe-Quote geworden (12%!)! Die "Gutmensch-Links-Regierung" ist allerdings stolz, eine dermassen internationale Multikulti-Gesellschaft zu haben! Die Jurastadt zieht aber hauptsächlich "NEUE" Abhängige an. Solvente Steuerzahler verlassen die Stadt! Was bleibt sind äusserst schwache oder sogar gar keine Steuerzahler! Die Infrastruktur und der Unterhalt einer 52'000-Bevölkerung muss trotzdem verrichtet und bezahlt werden!
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