BLS pflegt sorgfältigeren Umgang mit verkehrshistorischem Erbe

Die Restaurierung des legendären Doppeltriebwagen-Zuges «Blauer Pfeil» zeigt, dass die BLS den technischen Denkmälern mehr Zuwendung entgegenbringt als noch vor 30 Jahren.

BLS-CEO Bernard Guillelmon neben dem Führerstand des Blauen Pfeils.

Bildlegende: Respekt vor der Verkehrsgeschichte und ihren Zeugen: BLS-CEO Bernard Guillelmon neben dem Führerstand des Blauen Pfeils. SRF

Bei der Wiederherstellung des Blauen Pfeils von 1938 steuerte die BLS-Stiftung rund einen Drittel an die Kosten von 2,1 Millionen Franken bei. «Es ist auch ein emotionales Erlebnis, so ein Zug wieder fahren zu sehen» freut sich denn auch BLS-CEO Bernard Guillelmon. Vor 15 Jahren allerdings hätte sein Unternehmen den einzigartigen Zug noch verschrottet, wenn nicht der Tramverein Bern eingegriffen hätte. Es erinnert einem auch an den Kampf um das Thunersee-Dampfschiff «Blümlisalp». Vor 30 Jahren dem Tod geweiht, heute das unverzichtbare Flaggschiff auf dem See.

«Wir haben sicherlich an Sensibilität zugelegt beim Umgang mit dem verkehrshistorischen Erbe», bestätigt Bernard Guillelmon.

«Wir müssen zwar ein rentables Unternehmen sein - aber wir sind uns auch der Verantwortung der Geschichte gegenüber bewusst. » So will die BLS besonders wichtige Zeugen aus der Vergangenheit bewahren - und vor allem fahren lassen.