Carunfall im Wallis wird weiter untersucht

Der schwere Carunfall bei Siders wird die Walliser Behörden weiter beschäftigen. Die Eltern der belgischen Kinder, die beim Unfall getötet wurden, haben beim Walliser Kantonsgericht Rekurs eingelegt.

Tunneleingang von Siders beim Unfall.

Bildlegende: Der Busunfall vom März 2013 wird die Walliser Behörden weiter beschäftigen. Keystone

Die Eltern akzeptieren den Entscheid der Walliser Untersuchungsbehörde nicht. Diese hatte eine Strafuntersuchung am 30. Juni abgeschlossen, ohne die Unfallursache abschliessend ergründen zu können. Die Behörden konnten technische Gründe und auch eine überhöhte Geschwindigkeit ausschliessen. Die These eines Selbstmordes des Fahrers haben die Behörden ebenfalls ausgeschlossen.

Eine Gruppe von 14 Hinterbliebenen hatte im Frühling eine Untersuchung bei einem privaten Forensik-Institut in Auftrag gegeben. Das Institut hat die Busfahrt nachgestellt, allerdings nicht am Originalschauplatz im Wallis. Wie am Montag bekannt wurde, kam die Untersuchung zum Schluss, dass sich der Buschauffeur das Leben nehmen wollte. Mit diesem Ergebnis stützt die Elterngruppe nun ihren Rekurs.

Beim Unglück im März 2012 starben 28 Menschen, darunter 22 Kinder aus Belgien, die in der Schweiz Skiferien gemacht hatten.