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Comeback als Autor Oskar Freysinger ist wieder da

Im März wurde er als Walliser Staatsrat abgewählt. Nun sucht er die Öffentlichkeit wieder - mit einem neuen Buch.

Legende: Video Freysinger schreibt sich frei abspielen. Laufzeit 02:55 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 03.11.2017.

Oskar Freysinger präsentierte seinen neuen Roman, als hätte es den Bruch in seinem Leben nie gegeben. Braungebrannt gab er mit seiner Gitarre ein neues Lied zum besten und signierte später zahlreiche Exemplare von «Bergfried». Vor den rund 70 Besuchern schwärmte er von seiner neugewonnenen Freiheit.

Der letzte Sommer war der schönste meines Lebens.
Autor: Oskar FreysingerBuchautor

Allerdings verschwieg er nicht, dass er sich nach der Abwahl erst habe wiederfinden müssen. Als SVP-Politiker liess er früher keine Gelegenheit aus, um sich zu inszenieren. In den letzten Monaten trat er kaum öffentlich in Erscheinung.

Das änderte sich jetzt: Im Zusammenhang mit seinem neuen Buch gab der frühere Politiker einige Interviews, bei denen er aber vor allem über den Roman und kaum über seine Abwahl sprach.

Keine politische Abrechnung

Wer einen Polit-Thriller erwartet hatte, wurde enttäuscht: Der Roman handelt von einer Frau, die sich verbissen wehrt gegen einen Immobilieninvestor. Dieser plant eine Überbauung auf dem Friedhof, auf dem ihr längst verstorbener Ehemann begraben liegt. Die kämpferische Frau trage seine Züge, sagte Freysinger an der Buchvernissage zur Frage, was diese Geschichte mit ihm zu tun habe.

Der ehemalige SVP-Staatsrat will sich vorerst ganz der Schriftstellerei widmen. Zwei weitere Bücher sind bereits geschrieben, ein weiteres in Planung. Wie politisch sie sein werden, liess er offen. Eines trägt den vielversprechenden Titel «Cendre rouge», rote Asche.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    Frieden finde ist eine Sache in ihm verweilen eine ganz andere.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Der 5-sprachige Poet Oskar Freysinger scheiterte in der Mitte-Links-Macht der schweizerischen Politik! Er wurde nicht verstanden und was er sagte und dachte wurde immer als "rechtsradikal" (sogar rassistisch!) kritisiert und medial dauernd verunglimpft! Jetzt strahlt der Walliser wieder und scheint ohne Politik richtig in seinem Element zu sein! In der (so verhassten) wählerstärksten Partei zu agieren, geht nur bei denen, die sich anpassen, mitschleichen und ja nicht zu unseren Werten stehen!
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  • Kommentar von Charles Grossrieder (View)
    Gut zu sehen, dass er unter die Schriftsteller gegangen ist und seine Talente und Intelekt zu was besserem nutzt als Politik.
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