Curling-Brüder Pfister: «Fast wie ein Ehepaar»

Die Berner Curlingspieler Marc und Enrico Pfister sind zusammen auf Erfolgskurs, ab Samstag spielen sie mit dem Team Adelboden an der Weltmeisterschaft in Basel. Im Gespräch erzählen sie, warum ihre Mutter sie ins Curling schickte und was ihnen ohne den andern fehlen würde.

«Unsere Mutter fand Fussball oder Eishockey zu brutal für uns», schmunzelt Marc Pfister. «Darum hat sie uns ins Curling geschickt.» So begann eine erfolgreiche Laufbahn der beiden Brüder, die heute 26 und 24 Jahre alt sind. Mit dem Berner Curlingteam wurden sie 2015 Schweizermeister, 2016 mit Adelboden. Mit diesem Team spielen sie nun an der Weltmeisterschaft in Basel (2.-10. April 2016).

«  Wir sind ziemlich ähnlich. »

Marc Pfister
Curling-Spieler und Bruder von Enrico Pfister

Die beiden haben bisher immer im gleichen Team gespielt, mit Ausnahme eines Jahres, als der jüngere Bruder noch bei den Junioren spielte. «Das war etwas seltsam», erinnert sich Enrico Pfister. Wenn sie nicht zusammen spielen - was fehlt? «Vielleicht die bessere Hälfte. Oder die schlechtere», lachen beide. Sie klingen dabei fast wie ein altes Ehepaar: «Manchmal können wir es miteinander nicht so, manchmal nicht ohne einander.» Das sei doch so bei Brüdern. «Aber wir passen sehr gut zusammen.»

Was können die beiden gut - nebst dem Curling? Marc Pfister sagt über seinen Bruder Enrico: «Er ist ein guter Schachspieler und im Pingpong ist er nicht so schlecht.» Und Enrico sagt über Marc: «Er ist gut im Tennis und beim Fischen.» Was sie zusammen gut können, ist klar: «Zusammen sind wir auf dem Eis sackstark», sagen beide.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr)