Das Berner Inselspital weiht die neue Pharmazie ein

Die Spitalpharmazie am Berner Inselspital hat mehr Platz erhalten. Möglich wurde dies dank der Sanierung ihres historischen Gebäudes und einem Anbau.

Zwei Forscher am arbeiten.

Bildlegende: Bild aus der Medikamenten-produktion. ZVG

Die Spitalpharmazie versorgt alle Einheiten des Inselspitals rund um die Uhr mit den benötigten Medikamenten. Rund 60 Personen arbeiten in dieser Abteilung. Sie beschaffen Medikamente im In- und Ausland oder stellen sie her.

Das Gebäude, in dem die Spitalapotheke untergebracht ist, wurde vor mehr als hundert Jahren erbaut. Die unter Denkmalschutz stehenden Räume genügten jedoch heutigen Anforderungen nicht mehr, sodass der Altbau in rund fünfeinhalb Jahren saniert wurde.

Mit einem eingeschossigen Annexbau wurde das Raumangebot verdoppelt, wie die bernische Baudirektion mitteilte. Kostenpunkt: 42,5 Millionen Franken. Am Donnerstag wurde die neue Spitalpharmazie offiziell eingeweiht.

Auf dem neuesten Stand

«Die hoch professionelle und spezialisierte Medizin, Pflege und Chirurgie im Kanton Bern auch in Zukunft zu erhalten geht nur, wenn die Infrastrukturen auf dem neuesten Stand sind», sagte Regierungsrätin Barbara Egger. Auf eine eigene Spitalapotheke in der Insel zu verzichten, hätte die Position Berns in der Diskussion um die Standorte für Spitzenmedizin in der Schweiz stark geschwächt.