Das erste Projekt des neuen Berner Kulturchefs

Seit September ist Hans Ulrich Glarner neuer Vorsteher des Amts für Kultur. Das erste grosse Projekt, das er anpackt, ist die Kulturpflegestrategie. Sie will der Denkmalpflege und der Archäologie im Kanton die künftige Richtung vorgeben.

Hans Ulrich Glarner kam aus dem Kanton Aargau nach Bern. Dort war er Leiter der Abteilung Kultur. Unter seiner Führung erhielt der Kanton Aargau ein neues Kulturgesetz. Weiter wurde das Museum Aarau von zwei auf sechs Standorte ausgebaut. Zuvor war er auch Leiter des Stapferhauses in Lenzburg und Kulturredaktor beim «Aargauer Tagblatt».

«Ich war im Aargau glücklich. Aber wenn man gestaltet und nicht nur verwaltet, dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo man das Feld anderen überlassen muss», begründet Glarner seinen Wechsel nach Bern im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF.

Die neue Kulturpflegestrategie ist sein erstes grosses Projekt an seiner neuen Stelle: «Wir müssen gemeinsame Ziele haben und wissen, wo wir hin wollen», so Glarner. Gerade in Zeiten, wo die Finanzen knapp seien, «müssen die Mittel, welche vorhanden sind, optimal eingesetzt werden».

Vor seinem Stellenantritt hat sich Hans Ulrich Glarner ein Bild des Kantons Bern verschafft. Per Velo und Bahn reiste er einen Monat durchs ganze Kantonsgebiet. «Ich konnte mir so eine Art Schnittmuster dieses Kantons aneignen und habe den unglaublichen Reichtum und die Vielfalt des Kantons kennengelernt.»

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