«Das Kurzfilmfestival Shnit ist erwachsen geworden»

Genau zehn Jahre nach dem Jugendpreis erhält das Kurzfilmfestival Shnit mit dem Kulturpreis einen weiteren Preis der Burgergemeinde Bern. Das Preisgeld von 100'000 Franken soll für den Aufbau von Filmprojekten an Schulen und Universitäten eingesetzt werden.

Olivier van der Hoeven und Reta Guetg.

Bildlegende: Die «Eltern» des Kurzfilmfestivals Shnit: Olivier van der Hoeven und Reta Guetg. SRF

Der diesjährige Kulturpreis der Burgergemeinde Bern geht an das Kurzfilmfestival Shnit. Mit diesem Preis anerkenne die Burgergemeinde das innovative Konzept des beliebten, internationalen und weithin beachteten Anlasses, heisst es in einer Mitteilung. Weiter sollen die zehjährige Aufbauarbeit und die Verdienste um das Medium Kurzfilm honoriert werden.

Der diesjährige Kulturpreis ist bereits die zweite Auszeichnung der Burgergemeinde an das Kurzfilmfestival. 2004 erhielten die damaligen Kurzfilmnächte in der Berner Reitschule den Jugendpreis der Burgergemeinde.

Die sei wie eine Initialzündung gewesen, sagt Reta Guetg, eine der Mitgründerinnen. Unterdessen sei das Shnit erwachsen geworden und der Preis sei eine Anerkennung für die Knochenarbeit der letzten Jahre.

Der Kulturpreis der Burgergemeinde Bern ist mit 100'000 Franken dotiert und gilt als einer der grössten Preise der Schweiz. Shnit wolle das Geld für Filmprojekte mit Schulen, Fachhochschulen und Universitäten einsetzen, sagt Olivier van der Hoeven, einer der Gründer des Kurzfilmfestivals. Konkrete Projekte lägen aber noch keine vor.