«Das Walliserdeutsch hat leicht chaotische Rhythmen»

Der Walliser Schauspieler Diego Valsecchi und der Musiker Pascal Nater haben ein neues Bühnenprogramm. Viele Lieder sind auf Zürichdeutsch - Walliserdeutsch sei schwierig fürs Liederschreiben.

Diego Valsecchi (auf dem Piano) und Pascal Nater (am Piano)

Bildlegende: Diego Valsecchi (auf dem Piano) und Pascal Nater (am Piano) spüren dem Mittelmass nach. SRF

«Hier oder Jetzt» heisst das neue theatralische Liederprogramm des Walliser Schauspielers Diego Valsecchi und des Musikers Pascal Nater. Ihr erstes Programm hatten die beiden kreiert, als Valsecchi noch am Stadttheater Bern angestellt war. Nun suchen beide in der freien Szene ihr Einkommen.

«Vom Angestelltsein her war die Zeit am Stadttheater sicher durchschnittlicher», sagt Diego Valsecchi. Aber grundsätzlich finden beide ihr Leben recht normal. Das Durchschnittlichsein, die Anpassung sind Themen ihres neuen Programms.

Dieses Mal haben Valsecchi und Nater alles selber geschrieben. Viele Lieder singt der Walliser Valsecchi in Zürichdeutsch. «Weil Pascal die Texte geschrieben hat», erklärt er.

Und warum hat dieser nicht in Walliserdeutsch getextet? «Es ist schwierig, Reime zu finden, die zum rhythmischen Muster des Walliserdeutschen passen», findet der Musiker aus Winterthur. Sehr schön seien diese Rhythmen und leicht chaotisch. Der Walliser Diego Valsecchi bestätigt das. Und ja, vielleicht sei das Walliserdeutsch zu wenig Mittelmass.

Informationen zu