Der Kanton Freiburg schreibt schwarze Zahlen

Unter dem Strich resultieren aus dem letzten Jahr 10 Millionen Franken Gewinn. Trotzdem muss der Kanton künftig rund 100 Millionen Franken sparen.

Das gute Ergenbis 2012 freut Finanzdirektor Georges Godel. Doch die Zeichen stehen schlecht, sagt er: «Die Steuereinnahmen sind rückläufig. Im Gegenzug steigen die Ausgaben bei den Subventionen sehr rasch». Heute machen die Subventionen zusammen mit den Personalkosten 80 Prozent der Gesamtausgaben von etwas über 3 Milliarden Franken aus.

Die Finanzperspektiven für die kommenden Jahre sind düster. Dank einem Vermögen von fast einer Milliarde Franken, kann Freiburg kurzfristig seine Investitionen noch tätigen. Doch der Staatsrat will sparen. «Wir müssen Prioriäten setzen», erklärt Georges Godel. Die Regierung arbeitet an einem Sparplan. Ziel ist es, 100 Millionen Franken zu sparen.