Die gemeinsame Sprache verbindet

Die Westschweizer Regierungskonferenz gibt es seit 20 Jahren. Auch die Kantone Bern, Freiburg und Wallis sind dabei. Verbindendes unter den Mitgliedern jedoch gibt es wenig. Der Weg liegt in bilateralen Beziehungen.

Der Jet d'eau in Genf mit Regenbogen.

Bildlegende: Vom liberalen Genf über das konservative Wallis bis zum deutschgesprägten Bern - die Westschweiz ist vielseitig. Keystone

Die Sprache gilt als wichtigstens verbindendes Element unter den Kantonen der Westschweizer Regierungskonferenz. Seit 20 Jahren exisitiert dieser Zusammenschluss, dem auch die Kantone Bern, Freiburg und Wallis angehören. Das Gremium macht es sich zur Aufgabe, die Interessen der Romandie auf nationaler und internationaler Ebene zu vertreten. 

Die Westschweiz ist eine wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich vielseitige Region. So gesehen kann sie kaum als Einheit verstanden werden. Die Verbundenheit unter den Kantonen der Romandie gilt nicht als sehr eng. Es leben die bilateralen Beziehungen - je nach Bedürfnis in anderen Konstellationen.

Da aber heute viele Probleme nicht alleine gelöst werden können, kommen bei übergeordneten Fragen Kooperationen unter Kantonen zum Zug, beispielsweise in den Bereichen Bildung, Gesundheit oder öffentlicher Verkehr.