Die SBB hat ihren Hauptsitz in Bern Wankdorf verkauft

Ab Anfang 2015 ist die SBB nur noch Mieterin in ihrem Hauptsitz. Käuferin ist eine Immobilien-Anlagestiftung mit Sitz in Zürich.

Der SBB-Hauptsitz mit den Glasfassaden in einer Totalen.

Bildlegende: Die SBB hat ihren Hauptsitz im September bezogen, jetzt hat sie ihn verkauft. Keystone

Mit dem Verkauf vermeidet die SBB eine langfristige Bindung von Kapital. Wie sie in einer Mitteilung schreibt, stünden die Mittel aus dem Verkauf für Investitionen zur Verfügung. Wie Mediensprecher Stephan Wehrle sagt, stosse die SBB ihre Büro- oder Verwaltungsgebäude ab. Die lukrativen Immobilien wie Parkhäuser oder Bahnhöfe, in denen die Leute auch einkaufen können, behalte das Unternehmen. «Damit verdienen wir Geld.»

Die SBB bezog ihren neuen Hauptsitz ab Ende August. 1900 Mitarbeiter aus den Bereichen Infrastruktur und Immobilien sind dort tätig.

Schon damals hatte sie einen Käufer gesucht. Nach einem zweistufigen Auswahlverfahren entschied sie sich jetzt für die Immobilien-Anlagestiftung Turidomus der in Zürich domizilierten Pensimo Management AG. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.