Dioxin-Fische in Freiburg: Fischereiverbot teilweise aufgehoben

Im unteren Teil der Ärgera bei Marly - und nur dort - ist das Fischen ab sofort wieder erlaubt. Seit 2007 war das Fischen verboten, da in Fischen giftige Stoffe gefunden wurde, welches von der ehemaligen Deponie La Pila stammt.

Luftbild.

Bildlegende: Im unteren Teil der Ärgera (rot) ist das Fischen wieder erlaubt, in der Saane (links) bleibt es verboten. Google Maps / SRF

Die Freiburger Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft hat beschlossen, das Fischereiverbot in der Ärgera, vom «Pont du Port» bis zur Einmündung des Copy-Bachs aufzuheben.

Die Resultate der Fischanalysen erlauben die Öffnung dieses Abschnitts, heisst es in einer Mitteilung. Allerdings bekommen Fischer Empfehlungen zum Konsum dieser Fische, wenn sie ihr Fischereipatent erwerben.

In den übrigen Abschnitten der Ärgera, der Saane und der Glane, die von der Belastung mit dioxinähnlichen PCB betroffen sind, ist die Fischerei nach wie vor verboten. Im Frühling 2016 will der Kanton neue Analysen durchführen.

La Pila

Die Deponie in Hauterive wurde 1952 bis 1975 von der Stadt Freiburg betrieben. 2003 wurden erste Abklärungen über Altlasten getroffen, 2004 wurde die Deponie für sanierungsbedürftig erklärt. Seit 2007 ist das Gebiet wegen hoher Giftwerte gesperrt, die Sanierung ist in Gang.

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