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Bern Freiburg Wallis Drei Tote nach Beziehungsdelikt in Wilderswil

In Wilderswil sind eine Frau und zwei Männer tot aufgefunden worden. Ersten Ermittlungen zufolge könnte es ein Beziehungsdelikt sein. Die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln.

Legende: Video Tödliche Schüsse abspielen. Laufzeit 2:24 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 03.11.2014.

Die Polizei bestätigte, dass in Wilderswil eine Frau und zwei Männer tot aufgefunden wurden. Alle drei Verstorbenen wiesen Schussverletzungen auf. Die am Morgen ausgerückte Polizeistreife fand auf einem Vorplatz beim Bahnhof Wilderswil die leblosen Personen. Bei den Opfern konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Gemäss ersten Abklärungen muss von einem Beziehungsdelikt ausgegangen werden, berichtet die Polizei weiter. Der mutmassliche Täter befindet sich ersten Erkenntnissen zufolge unter den Verstorbenen. Eine Schusswaffe wurde vor Ort sichergestellt. Dies sei die mutmassliche Tatwaffe, teilt die Polizei mit.

Wilderswil bei Interlaken (BE).
Legende: Wilderswil bei Interlaken (BE). SRF

Ermittlungen eingeleitet

Die Kantonspolizei leitete zusammen mit der regionalen Staatsanwaltschaft Ermittlungen ein. Verschiedene Spezialdienste und ein Care Team waren vor Ort. Die Hauptstrasse musste aufgrund der Arbeiten am Tatort während mehrerer Stunden für den Verkehr gesperrt werden.

Im Dorf selber hielten sich am Montag hartnäckig Gerüchte. Diese wurden jedoch von Behördenseite am frühen Montagnachmittag noch nicht bestätigt. Weitere Abklärungen seien im Gang, hiess es einzig. Die Polizei sei mit mehreren Spezialdiensten vor Ort. Weitere Informationen stellte die Polizei für die Abendstunden in Aussicht.

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Um es mal klar zu sagen: die meisten Schweizer gehen anspruchsvoll mit ihrer Dienstwaffe um. Der Fall Rey-Bellet war die Ausnahme von der Regel
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    1. Antwort von riedberger markus, schönenberg
      aber eben nur die meisten.einer der das nicht kann ist einer zuviel. dienstwaffe kann mann im zeughaus abgeben und wieder abholen.schiessvereine können im schützenhaus waffentressore instalieren waffe dort hinein und nur verschluss nach hause.gleichentags in basel wieder und wenn nur ein toter so verhindert werden kann ist schon gewonnen.
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    2. Antwort von riedberger markus, schönenberg
      Die Bluttat von St-Léonard VS Vierfachmord von Chevaline hat offenbar eine alte Schweizer Armeewaffe benutzt. 280 Tötungen durch Armeewaffe soviel zum verantwortungsvollen umgang mit armeewaffen
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    3. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Inzwischen ist es bekannt, dass ALLE (Opfer und Täter) Portugiesen waren! Das prozentuale Verhältnis der Täterschaften, (in den letzten 20 Jahren), solcher brutalen Tötungsdelikten, bleibt somit bestehen: 15 % SCHWEIZER und 85% "NICHTSCHWEIZER"! Fakten, die immer wieder mit allen Mitteln verheimlicht werden! In einer multikulturellen Gesellschaft, in denen so verschiedene Kulturen, menschliche Denkweisen und Religionen leben, werden diese Realitäten sicher noch verstärkt auftreten!
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Und soeben wurde in der Tagesschau von einer weiteren Mordtat berichtet. Das ist bedenklich und macht Angst.
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  • Kommentar von Wil Schlichter, Aargau
    Und wieder muss es Liebe gewesen sein, aber zu rasch ist das Familienglück zerbrochen und lässt abgeurteilte Versager-Seelen zurück, welche an der Bürde ihrer Hinterlassenschaft emotional und finanziell zerbrechen. Wir haben uns mit diesem System so aufgestellt, weil der Staat nicht die sozialen Lasten gescheiterter Familien tragen soll. Wenn so aus Opfern, die sich aller Perspektiven beraubt sehen, Täter werden, fällt unsagbares Leid an, und dem Staat fallen die Kosten wieder auf die Füsse.
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    1. Antwort von B. Rosenberg, 8493 Saland
      Herr Schluchter, Sie sprechen in Rätsel für mich. Anscheinend haben Sie auch viel mehr Informationen als ich, da es scheint, dass der Fall für sie schon aufgeklärt ist. Als erstes dies keine Liebe für mich, sondern hat vermutlich wesentlich mit Besitzansprüchen des Mannes gegenüber der Frau zu tun. Das ist eine Affenliebe. Zweitens bin ich der Meinung, dass jeder einzelne die Verantwortung seiner Beziehung zu tragen hat und die Gemeinschaft auch finanziell nicht belastet werden darf.
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    2. Antwort von R. Beer, Bern
      Wenn man auf (vermeintliche) Kränkungen und Unrecht damit reagiert, dass man die mutmasslichen Verursacher erschiesst, dann liegt das Problem doch wohl weder beim Staat noch bei den Verursachern. Denken Sie darüber nach und achten Sie auch bei den Männern in Ihrem sozialen Umfeld auf Alarmzeichen. Solche Taten geschehen nicht plötzlich, Männersolidarität ist hier fehl amPlatz.
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