Ehemalige UPD-Chefin Mader wird Direktorin eines Wohnheims

Regula Mader tritt ihr Amt im Wohnheim Riggisberg im April 2015 an. Der Verwaltungsrat lobt sie für ihre Führungserfahrung.

Die ehemalige Berner Psychiatrie-Direktorin Regula Mader hat einen neuen Job: Sie wird Direktorin des Wohnheims Riggisberg und ersetzt dort auf April 2015 die zurücktretende Suzanne Jaquemet. Das teilte das Wohnheim am Dienstag mit. Die 52-jährige Mader habe eine breite Führungserfahrung und kenne die Aufgabengebiete des Wohnheims Riggisberg sehr gut.

Heim für Behinderte

Die Institution bietet Platz für 260 Menschen, die aufgrund einer geistigen oder psychischen Beeinträchtigung sowie aus sozialen Gründen auf betreutes Wohnen angewiesen sind.

Porträt

Bildlegende: Regula Mader hat eine neue Aufgabe. Archiv/Keystone

Mader stand bis 2013 an der Spitze der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD). In einem Machtkampf mit dem ärztlichen Direktor Werner Strik zog sie den Kürzeren. Sie hatte sich von Strik trennen wollen, doch die Berner Kantonsregierung kam zum Schluss, es gebe keine ausreichenden Gründe für eine Entlassung.

Im Februar 2013 gab der Regierungsrat bekannt, der Kanton trenne sich von Mader «in gegenseitigem Einvernehmen». Das Arbeitsverhältnis wurde per Ende August 2013 aufgelöst.

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