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Bern Freiburg Wallis Ein Dorf setzt sich für seine Asylbewerber ein

Seit ein paar Wochen sind in der Zivilschutzanlage Moosseedorf Asylbewerber einquartiert. Schlechte Reaktionen aus der Gemeinde gibt es fast keine. Im Gegenteil: Viele Bewohner wollen den Menschen ein möglichst grosses Freizeitangebot anbieten.

Normalerweise gibt es viele negative Reaktionen aus der Bevölkerung, wenn ein Asylzentrum in ein Dorf kommt. In Moosseedorf scheint dies aber nicht der Fall zu sein. Gemeindepräsident Peter Bill ist überzeugt, dass die Akzeptanz der Notunterkunft mit der Informationspolitik der Gemeinde zusammenhängt. «Wir haben die Bevölkerung immer möglichst schnell informiert. Bereits vor zwei Wochen haben wir zudem einen Informationsanlass veranstaltet.»

Und die Bevölkerung hat reagiert. Roland Glauser zum Beispiel bietet drei Mal die Woche zwei Stunden Sport an. «Die zumeist jungen Männer müssen doch irgendwo etwas Dampf ablassen können», ist der 65-jährige Moosseedorfer überzeugt. Mit seinem Freizeitangebot ist er nicht der Einzige. Die Kirche organisiert jede Woche eine Kaffeerunde. Zudem wolle die Bevölkerung Mitte November eine Dorfführung organisieren und Kleider für die Asylbewerber sammeln.

13 Kommentare

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  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    Trete sofort aus der Kirche aus.Bezahle keinen roten Rappen Steuern mehr.Bisher habe ich es noch aus"Goodwill"getan.Aus Tradition und "Gewohnheit"obwohl ich nie zur Kirche gehe und auch keine kirchlichen Dienstleistungen beanspruche.Heute noch wird der Austrittsbrief geschrieben.Moralaposteltum(Dummheit)Janusköpfigkeit,Verachtung und Verrat am eigenen Land! Pfui Teufel!(PS:werde noch Werbung dafür machen)
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    1. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      So wie Sie, Herr Käser, haben und werden täglich viele weitere Christen aus solchen "rein politischen und falschhumanistischen" Aktionen unseres kirchlichen "Bodenpersonals", der Kirche den Rücken gekehrt! Die Zeitung "Reformiert" ist längst zu einem extrem linken Politblatt verkommen. Da wird politische Werbung gegen die Einwanderung, gegen die Wirtschaft und vorallem gegen die verhasste wählerstärkste Partei schon lange jede Woche zum Hauptinhalt erkoren! "Gläubige" Schweizer gehen leer aus!
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  • Kommentar von Laurent Frick, Base
    @Peter Escher. In Eritrea werden JUNGE MÄNNER für Jahre in den Militärdienst eingezogen, oft gefoltert und manchmal ohne Rückkehr!
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    1. Antwort von Peter Escher, Varen / Wallis
      Laurent Frick, Base / .. und von WO erhalten sie das Geld, um in der CH anzuklopfen..?!!
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  • Kommentar von Beat Grendelmeier, Aarburg
    Ich bin gespannt ob die Begeisterung auch noch so gross ist, wenn die ersten 100 Asylbewerber in die Sozialhilfe übergetreten sind und die Steuern angehoben werden müssen, wie in Aarburg.
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