«Eine Steuererhöhung in Biel ist unumgänglich»

Der Stadt Biel droht bis 2019 ein Defizit von 40 Millionen Franken pro Jahr. Ein grosses Sparpaket ist in Arbeit. Es sollte im Frühling 2015 vorliegen, sagte Finanzdirektorin Silvia Steidle am Freitag vor den Medien.

Regenschirme auf dem Bieler Zentralplatz.

Bildlegende: Die finanziellen Aussichten sahen auch schon besser aus. Keystone

Der Bieler Gemeinderat hat alle Direktionen beauftragt, eine Verzichtplanung anzugehen. Konkret will die Stadt Biel 17 Millionen Franken an Aufgaben und Leistungen streichen.

«Welche Bereiche betroffen sind, müssen wir erst noch analysieren», so Finanzdirektorin Silvia Steidle gegenüber Radio SRF. Das konkrete Sparpaket soll im Frühling 2015 vorliegen.

Auf der anderen Seite will die Stadt Biel 23 Millionen Franken mehr einnehmen. «Das ist ohne eine Steuererhöhung nicht möglich», so Steidle, sowohl natürliche Personen wie auch Unternehmen werden mehr Steuern abliefern müssen.

Ausserdem möchte der Gemeinderat vermehrt gute Steuerzahler anziehen, die geplante Überbauung mit Esplanade im Zentrum ist ein Beispiel dafür.

Das konkrete Sparpaket soll bis Frühling 2015 ausgearbeitet werden, dann kommt es ins Stadtparlament. Und schliesslich muss auch das Bieler Stimmvolk die Sparmassnahmen noch absegnen.

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