Freiburg zehn Wochen ohne Funiculaire

Die städtische Standseilbahn ist vom 14. März bis zum 28. Mai ausser Betrieb. Grund ist die Revision der Bahninfrastrukturen.

Die Brücke von unten.

Bildlegende: Zur Revision gehört auch die Kontrolle der Verstrebungselemente der Metallbrücke, auf der das Funiculaire fährt. Matthias Haymoz/SRF

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF müssen den Zustand der Bahninfrastrukturen überprüfen – und gegebenenfalls an die Seilbahngesetzgebung des Bundes anpassen. Die Arbeiten umfassen laut einer Mitteilung der TPF konkret:

  • Kontrolle der Verstrebungselemente der Metallbrücke
  • Erneuerung der Schutzfarbe
  • Revision der Stationen, der Brückenwiderlager und des Abwasserreservoirs

Die Kosten dieser Kontroll- und Unterhaltsarbeiten schätzen die TPF auf rund eine halbe Million Franken. Während den Arbeiten ist das Funiculaire ausser Betrieb. Reisende zwischen der Unter- und der Oberstadt werden gebeten, den Bus der Linie 4 (Auge) zu benutzen.

Seit 117 Jahren mit Abwasserantrieb

Die Standseilbahn Neuveville – St-Pierre wurde am 4. Februar 1899 in Betrieb genommen und funktioniert dank einem System, welches das Abwasser der Stadt Freiburg als Gegengewicht für den Fahrbetrieb nutzt. Die Länge der Fahrstrecke beträgt 126 Meter für einen Höhenunterschied von 56 Meter. Das Funiculaire befördert jährlich rund 200'000 Passagiere.

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