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Freiburger Burgquartier Gewerbler: «Das ist unser Untergang»

Die Freiburger Regierung will das Burgquartier aufwerten. Viele Gewerbetreibende sehen schwarz.

Parkplätze
Legende: Die Parkplätze sollen aus dem Burgquartier verschwinden. Patrick Mülhauser SRF

Mit der Eröffnung der Poyabrücke in Freiburg im Oktober 2014 wurde die alte Zähringerbrücke geschlossen. Heute fahren deutlich weniger Autos durch das historische Burgquartier rund um die Kathedrale.

Nun will der Gemeinderat das Quartier aufwerten. Viele Parkplätze sollen verlegt werden auf die andere Seite der Zähringerbrücke. Rund um die Kathedrale werden Pflastersteine verlegt. So soll das Quartier zur Flanierzone werden.

Es wird ein reines Wohnquartier
Autor: Gewerbetreibender

Die Arbeitern dauern Jahre. Und viele Gewerbetreibene sind damit nicht einverstanden. An einer Informationsveranstaltung am Mittwochabend machten sie ihrem Ärger Luft. «Das ist der Untergang unseres Quartiers», sagte ein Ladenbesitzer. Und ein anderer meinte. «Es wird ein reines Wohnquartier».

Stadtpräsident will Wogen glätten

Stadtpräsident Thierry Steiert versuchte zu beruhigen. «Mit der Kathedrale und dem mittelalterlichen Stadtkern haben wir eine wunderschöne Altstadt», so Steiert. Und das könne man noch aufwerten. «Davon profitiert auch das Gewerbe».

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Cotting (Christian1)
    Die Stadt Freiburg unternimmt alles, um den Privatverkehr zu verunmöglichen. Neben der Aufhebung von Parkplätzen oder blauen Zonen werden auf den übrigen Hauptachsen Verengungen gebaut. Ampeln wechseln die Farbe im 30‘‘-Takt, egal um welche Uhrzeit. Weil die Autos weiträumiger und hochtouriger unterwegs sind, steigt dafür die Umweltbelastung an. Mein Tipp an alle autofahrenden Nicht-Freiburger: Bleiben Sie lieber in Bern!
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  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Ich kenne die Situation in Freiburg nicht, trotzdem geht es mir auf die Nerven, wenn ich schon wieder lese, was die Gewerbler jammern. Studiert doch einmal 10 Minuten lang: Ihr als Gewerbebesitzer und -Treibende wohnt ausserhalb der Städte in schönen, ruhigen Häusern, im verkehrsberuhigten Quartieren und Regionen. Und die Menschen die in der Stadt wohnen? Dieses Gejammer zeugt so etwas von Egoismus, es ist zum Schreien. Bravo an alle Städte die Orte verkehrsberuhigen und lebenswert umgestalten.
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