Gästezimmer im Schloss Schadau in Thun

Der Thuner Gemeinderat möchte im Schloss Schadau Gästezimmer einbauen und mit dem Restaurant mehr Tagesgäste anziehen. Der Planungs- und Projektierungskredit kommt Ende Oktober ins Stadtparlament.

Das Schhloss und der Garten.

Bildlegende: Im Schloss Schadau soll man in Zukunft auch übernachten können. Das Restaurant soll mehr Tagesgäste anziehen. zvg/thunerseeSCHLÖSSER

Die Stadt Thun hat für das Schloss Schadau ein neues Nutzungskonzept erstellen lassen. Das Konzept sieht vor, die heutige Wohnung und das Gastronomiemuseum als Gästezimmer umzunutzen und so «ein Schlafen im Denkmal» zu ermöglichen, wie die Stadt Thun in einer Mitteilung schreibt.

Zudem sollen mit einem offeneren Gastronomiekonzept mehr Tagesgäste angezogen werden. Der Mietvertrag mit dem heutigen Betreiber des Gourmetrestaurants läuft in einem Jahr aus. Das denkmalgeschützte Gebäude müsse insgesamt saniert werden, vor allem die Lüftungs- und Heizungsanlage sei veraltet.

Ende Oktober legt der Gemeinderat dem Stadtparlament einen Planungs- und Projektierungskredit von 970'000 Franken vor. Die Gesamtkosten belaufen sich auf bis zu 11,4 Millionen Franken. Wie viel die Denkmalpflege daran zahle, sei noch unklar, schreibt die Stadt Thun. Der Gesamtkredit soll in einem Jahr ins Stadtparlament kommen. Der neue Betrieb würde im Frühling 2019 eröffnet.