Hausarztmangel auch im Wallis ein zunehmendes Problem

In den Walliser Seitentälern gibt es zu wenig Hausärzte. Eine Kommission soll helfen, das Problem zu mildern.

Im Wallis sind die Zentren im Rhonetal zwar noch gut mit Hausärzten versorgt, es zeichnet sich aber ein Mangel ab. In den Berggebieten fehlt es bereits jetzt an Ärzten. In den nächsten Jahren dürfte sich das Problem noch deutlich verschärfen. Grund dafür ist, dass viele Hausärzte in den nächsten Jahren in Pension gehen.

Die Walliser Regierung hat nun eine Fachkommission eingesetzt. Erste Ideen liegen bereits vor.

Gruppenpraxen und bessere Zusammenarbeit

Die von der Kantonsregierung eingesetzte Kommission schlägt als erste mögliche Massnahme die Förderung von Gruppenpraxen vor. Das komme den jungen Ärzten entgegen, welche die Verantwortung und Arbeitsbelastung so teilen könnten.  Eine weitere Möglichkeit sieht die Kommission in einer besseren Zusammenarbeit verschiedenener medizinischer Fachleute. Die Kommission soll im Verlauf dieses Jahres noch weitere Vorschläge erarbeiten.